Lisa Congdon über die Schnittstelle zwischen Fahrrädern und Kunst
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Wir haben mit der in Portland, Oregon, ansässigen Künstlerin Lisa Congdon zusammengearbeitet, umBrillenmodelle in limitierter Auflage zu entwerfen,dieganzim Zeichen ihres charakteristischen farbenfrohen Stilsstehen. Anlässlich dieser exklusiven Kollektion haben wir uns mit Lisa zusammengesetzt, um über Kunst, Mode und darüber zu sprechen, wie wichtig Disziplin für sie im Atelier und auf Reisen ist.
Smith: Wie bist du überhaupt zur Kunst gekommen?
LC: Ich bin erst ziemlich spät zur Kunst gekommen. Ich war Anfang 30 – was mir heute sehr jung vorkommt –, aber damals hätte ich mir nie vorstellen können, dass das einmal mein Beruf werden würde. Als ich aufwuchs, hatte ich irgendwie das Gefühl, die am wenigsten kreative Person in meiner Familie zu sein. Als ich dann in meinen 20ern war, änderte sich das definitiv. Ich ging eine Beziehung mit jemandem ein, der Künstler und Grafikdesigner war, und lernte so eine ganz neue Welt kennen, mit der ich zuvor noch nie wirklich in Berührung gekommen war. Museen, etwas über Künstler lernen, etwas über Kunst lernen, etwas über Design lernen.
Schließlich trennten wir uns, und dann zog ich in diese winzige Wohnung und machte dort weiter Kunst – ich stürzte mich regelrecht in die Arbeit, weil ich mit Anfang 30 zum ersten Mal in meinem Erwachsenenleben Single war. Anfang der 2000er Jahre, also einige Jahre später, begann ich, Kunstkurse im Gemeindezentrum zu besuchen, aber zu diesem Zeitpunkt war ich schon regelrecht süchtig danach, Dinge zu gestalten.
Ich hätte mir nie träumen lassen, dass ich einmal ein bekannter Künstler und Designer werden würde, vor allem, weil ich Autodidakt bin. Ich bin nie zur Schule gegangen. Ich dachte, ich würde vielleicht ein paar kleine Bilder malen und ein paar kleine Ausstellungen veranstalten oder hier und da mal etwas entwerfen. Aber als ich erst einmal angefangen hatte, war ich mit ganzem Herzen dabei.
Ich glaube, oft denken die Leute, wir hätten diese idealisierte Vorstellung davon, was es bedeutet, jung zu sein – dass man die besten Ideen und die größte Kreativität hat –, aber einige der talentiertesten Menschen, die ich kenne, sind in ihren 50ern und 60ern. Sie haben ihre Arbeit weiterentwickelt, und ihre Arbeit ist ausgereifter und facettenreicher. Mir wurde klar, dass ein Großteil dessen, was ich einbringe – nicht nur meine Ästhetik oder meine Arbeit, sondern auch meine Rolle als Unternehmer –, aus Lebenserfahrung besteht, die diese Erfahrung bereichert hat.
Smith: Inwiefern beflügeln Radfahren und körperliche Aktivität Ihre Kreativität und umgekehrt?
LC: Man wird niemals ein guter Radfahrer, wenn man nicht trainiert, übt, seine Trainingseinheiten absolviert, regelmäßig erscheint und die Arbeit erledigt. Das Gleiche gilt für jeden kreativen Beruf. Man muss üben. Man muss Disziplin haben.
Ich werde bald 57, und ich würde sagen, dass das Radfahren in den letzten sieben Jahren meines Lebens eine wirklich, wirklich große Rolle eingenommen hat. Neben meiner kreativen Karriere und meiner Familie ist es eines der wichtigsten Dinge in meinem Leben.
Für mich ist die Schnittstelle zwischen Radfahren und Kunst mein Glücksort. Ein Grund, warum ich das Radfahren so liebe, ist, dass es mir mehr Freude bereitet und mir mehr Stressabbau verschafft als alles andere in meinem Leben – es ist wirklich so etwas wie ein Neustart für meine psychische Gesundheit. Radfahren ist ein wesentlicher Bestandteil meiner Selbstfürsorge.
Smith: Können Sie uns ein wenig über Ihre Inspiration für diese Kollektion erzählen?
LC: Ich wollte unbedingt die Freude, die ich am Radfahren habe, in die von mir entworfenen Brillen einfließen lassen. Farben sind eine großartige Möglichkeit, Freude auszudrücken, und Muster sind ebenfalls eine großartige Möglichkeit, Freude auszudrücken – und genau das wollte ich indie Bobcats einfließen lassen.
Mit der„Sways“-Kollektion wollteichein cooles, fröhliches, interessantes und farbenfrohes Muster schaffen, das zeigt: Das Ganze ist gar nicht so ernst. Wir können Spaß haben. Wir können lachen. Wir können tanzen. Ich hoffe einfach, dass diese Brillen den Menschen Freude bereiten.
Entdecken Siehier dieexklusive Online-Kollektion.