Moment mal … Sind diese Ortsnamen echt??
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Als wir auf der „ Outer Banks “ unterwegs waren, hätte man meinen können, die Namen und Orte, die wir ansteuerten, seien frei erfunden. Sie klangen eher wie Figuren aus einer Piratengeschichte – doch wie sich herausstellte, verbirgt sich hinter jedem dieser Namen eine interessante Geschichte, und hier sind einige davon, die wir auf unserer Reise erfahren haben.
Nags Head
Beginnen wir mit Nags Head.
Der Legende nach banden Piraten Laternen an die Hälse von Pferden – oder „Nags“ – und führten sie nachts entlang der Dünen. Seeleute vor der Küste hielten die sich bewegenden Lichter fälschlicherweise für sicher vor Anker liegende Schiffe und steuerten direkt auf die flachen Sandbänke der „ Outer Banks “ zu. Nach dem unvermeidlichen Schiffbruch plünderten die Piraten die Ladung.
Ob diese Geschichte nun wahr ist oder nicht – sie hat unsere Autofahrt auf jeden Fall um einiges interessanter gemacht!
Als Nächstes – Kill Devil Hills
Bei diesem Namen muss man zweimal hinschauen – Die gängigste Theorie führt den Namen auf Rum zurück. (Natürlich.) In der frühen Kolonialzeit war Trinkwasser nicht immer sicher, daher wurde importierter karibischer Rum zu einer gängigen Alternative. Es gab den Volksglauben, dass, wenn jemand zu viel trank und krank wurde, dies daran lag, dass „der Teufel“ in ihm Unheil anrichtete – und ein Rum, der stark genug war, konnte buchstäblich „den Teufel töten“.
Kitty Hawk
Diese Stadt ist wahrscheinlich eine der bekanntesten an der „ Outer Banks “, aber wusstest du, woher der Name stammt? Ich auch nicht.
„Kitty Hawk“ leitet sich von dem Wort der Algonkin-Indianer ab Chickahawkab, das vermutlich so viel wie „Ort der Gans“ oder „Ort, an dem sich Gänse versammeln“ bedeutet. Im Laufe von Hunderten von Jahren haben englische Siedler die Aussprache nach und nach zu dem Namen verändert, den wir heute kennen.
Der Ort ist zudem untrennbar mit den Gebrüdern Wright verbunden, deren erster motorisierter Flug im Jahr 1903 Kitty Hawk weltweit berühmt machte.